Auf den Spuren eines Genies: Johann Sebastian Bach

Goethe wählte (über Bachs Musik) ein beziehungsreiches Bild: Die Musik, die er von fern brausen hörte, ist nicht die einen engen Baches, dessen Energie durch ein enges Bett begrenzt und in eine einzige Richtung gelenkt wird; es ist die des Meeres mit seinen wechselnden Strömungen, grenzenlosen Ausdehnungen und unauslotbaren Tiefen...
Martin Geck: Johann Sebastian Bach, Rowohlt 1993
1. Tag: Anreise - Eisenach - Wartburg

Programmbeginn in Eisenach, dem Geburtsort des Komponisten; Führung durch das Bachhaus und kleines Konzert auf historischen Tasteninstrumenten; Zeit für das im Jahre 2007 neu eröffnete und außerordentlich gut gestaltete Museum; anschließend Spaziergang durch die Stadt zur Georgenkirche, in der Johann Sebastian Bach getauft wurde; kurzer Transfer zur Wartburg; Aufstieg und Führung durch den mittelalterlichen Palas und den Festsaal; Weiterfahrt nach Gotha; Beziehen der Zimmer im  ruhig gelegenen ****Hotel am Schlosspark; gemeinsames Nachtessen (Buffet) im Hotel.

2. Tag: Mühlhausen - Gotha

Fahrt nach Mühlhausen, wo Bach nach Arnstadt seine zweite bedeutende Stelle antrat; kurzer Spaziergang durch die Stadt, deren liebevoll restaurierter historischer Kern noch fast vollständig von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umschlossen wird; Besuch der Kirche Divi Blasii, für deren Orgel Bach eigenhändig eine Orgeldisposition erstellt hat und die nach umfangreicher Sanierung unter den begnadeten Händen des Kantors Oliver Stechbarth die Werke des Meisters auf ganz einmalige Weise lebendig werden lässt; individuelle Mittagspause und Zeit für eigene Entdeckungen; Rückkehr nach Gotha; Führung durch das Barockschloss Friedenstein, in dem Bach 1711 ein Gastspiel gab, und Besichtigung des einzigartigen Ekhoftheaters; geführter Spaziergang durch das liebevoll hergerichtete Residenzstädtchen und Zeit zum individuellen Abendessen.

3. Tag: Leipzig

Fahrt nach Leipzig; Führung durch die alte Universitäts- und Messestadt, in der Bach seine längste und wohl intensivste Schaffensperiode als Thomaskantor erlebte; individuelle Freizeit für einen Mittagsimbiss und zum Besuch des im Frühjahr 2010 wieder eröffnenden Bachmuseums, des Mendelssohn-Bartholdy-Hauses und des Musikinstrumentenmuseums; gemeinsamer Besuch der Motette in der Thomaskirche, in der Bach wirkte und schließlich seine letzte Ruhestätte fand; gemeinsames Nachtessen: Wein-Menü im Schloßrestaurant Droyßig mit Saale-Unstrut-Weinen, die in dieser Region eine über 1000-jährige Tradition haben; Rückfahrt ins Hotel.

4. Tag: Wechmar - Dornheim - Arnstadt

Fahrt in die Urväterheimat der Familie Bach; Besuch des Bachhauses und kleiner Spaziergang durch das schönste Dorf Thüringens zur Veit-Bach-Mühle; Weiterfahrt nach Dornheim, wo Bach in der kleinen Dorfkirche seine Base Maria-Barbara heiratete; kurzer Transfer ins nahe Arnstadt; Gang durch die älteste Stadt Mitteldeutschlands bis zum wirklich besonderen Bachdenkmal, das den Komponisten als den jungen und rebellischen Mann darstellt, der er in diesem Städtchen war; Orgelführung in der Bachkirche, in der er 1703 seine erste Organistenstelle angetreten hatte; Weiterfahrt nach Mühlberg am Fuße der Mühlburg, einer der sagenumwobenen „Drei Gleichen“; gemeinsames Abschiedsessen im Landgasthaus Schützenhof; Rückkehr