Goldener Reiter und weißes Gold - Sachsens Glanz in Dresden und Meißen
Wie kaum eine andere deutsche Stadt symbolisiert Dresden Zerstörung und Aufbauwillen zugleich. Nahezu Unglaubliches ist in Dresden geschehen. Die Frauenkirche erstrahlt in neuem Glanz, und das Schloss geht seiner Vollendung entgegen. Der viel gerühmte Canaletto-Blick ist von der Neustädter Seite wieder uneingeschränkt zu genießen. Die Flutschäden des Jahres 2002 sind beseitigt.
Ihnen erschließt sich der Zauber der Elbmetropole durch einen geführten Spaziergang auf der Altstädter Seite der Stadt. Dabei erkennen Sie auch das schöne Detail im Ganzen. Die Brühlsche Terrasse, auch Balkon Europas genannt, der Zwinger, der großartige Theaterplatz sowie der Alt- und der Neumarkt ziehen Sie in ihren Bann.
Dresden und seine Umgebung vom Wasser zu erleben, hat seinen besonderen Reiz. Eine Fahrt auf einem Dampfschiff der ältesten Raddampferflotte der Welt führt Sie nach Pillnitz. Schloss, Gärten und Park gehören zum Schönsten überhaupt. Hochkultur in der Semperoper oder der Besuch der Dresdner Komödie wie auch die einmaligen Kunstsammlungen der Stadt, ergänzt durch sächsisch-böhmische Küche, hinterlassen bleibende Eindrücke.
Meißen, die Wiege Sachsens, Stadt des Domes und der Albrechtsburg, des Porzellans und des Weins, ergänzt das Besuchsprogramm an der Elbe.
Als der sächsische König Friedrich August III. 1918 mit den Worten abdankte "Macht doch euer’n Dreck alleene!", wollte er vermutlich nur Zeit gewinnen, die Einmaligkeit von Landschaft und Stadt besser genießen zu können. Recht hatte er!
